Auf mehr als 400qm stehen drei hochwertig ausgestattete Operationssäle, sowie eine komfortable Aufwachstation zur Verfügung.
Die Operationssäle für hochaseptische Eingriffe verfügen über Reinraumtechnik des höchsten Entwicklungsstandes. Über eine Klimadecke mit einem speziellen Filtersystem der neuesten Generation (Laminar Air-Flow) wird ein Höchstmaß an Keimfreiheit erreicht. Die intraoperative Überwachung wird über modernste Narkosegeräte und Monitore der Firma Dräger gewährleistet.
Endoskopische Eingriffe erfolgen mit Instrumenten und Apparaten der Firma Wolf.
Alle drei OP-Säle sind ausgestattet mit elektronisch bedienbaren OP-Tischen und OP-Leuchten von höchster Lichtqualität. Wir haben darauf geachtet, dass so wenig Raum wie möglich für Geräte zu opfern und haben in allen OP-Sälen deckengebundene Operationsleuchten installiert. Durch diese Technik verlaufen keinerlei Kabel über den Fußboden. Wir können so in aufgeräumten OP-Sälen für perfekte hygienische Bedingungen garantieren.
Sehr wichtig ist es für uns, dass die Instrumentenaufbereitung und die Sterilisation modernste Ansprüche erfüllen. Die Zertifizierung durch das Hygienezentrum der Universität Freiburg bestätigt uns im diesen Anspruch.
Unsere Praxisklinik ist mit den modernsten diagnostischen und therapeutischen Geräten ausgestattet. Wir sind daher in der Lage, Sie nach den neuesten Erkenntnissen schonend und wirkungsvoll auf internationalem Top-Niveau zu behandeln.
Auf dem Gebiet der MKG-Chirurgie ist die endonasale minimalinvasive Chirurgie (MIC) zur Diagnostik und Therapie von Nasennebenhöhlen sehr nützlich und zu einer wichtigen Therapieoption vor allem bei verschiedenen Formen der chronischen Sinusitis gereift. Vielen Patienten kann man dadurch die äußeren chirurgischen Zugänge und dadurch sichtbare Narben ersparen.
Digitale Röntgenaufnahmen sind inzwischen weit verbreitet, und das ist gut so. Denn einerseits kommen die heutigen hochempfindlichen Detektoren mit wesentlich weniger Strahlendosis aus, andererseits entfällt die leidige Suche nach dem benötigten Röntgenbild. Jedes Bild ist per Knopfdruck an jedem Bildschirm in Sekunden verfügbar. Per E-Mail kann es ohne Qualitätsverlust an Ihren Arzt und Zahnarzt gesendet werden. Mit dem digitalen Panoramaschichtröntgen kann mit weniger als der halben Strahlendosis einer konventionellen Röntgenaufnahme ein hochauflösendes Bild des gesamten Ober- und Unterkiefers und eine Übersicht von den Kiefergelenken bis zur Kinnspitze gewonnen werden.
Bei dem 3D DVT NewTom VGi sind neuste technische Highlights realisiert worden. Es lassen sich Bereiche darstellen, die man zuvor nicht sehen konnte. Dieses Gerät erlaubt die Hounsfield-Kalibrierung, womit eine hervorragende Abgrenzung von Hart- und Weichgewebe ermöglichen und die sogenannte "Virtuelle Software Endoskopie" ermöglicht wird. Dieser Fortschritt in der digitalen 3D Bildgebung bringt eine zuvor nicht für möglich gehaltene Dimension der Diagnostik. Schon alleine aufgrund der geringen Strahlenbelastung ist das NewTom CBCT-System allen anderen Röntgentomographien überlegen. Mit einer Strahlenexpositionszeit von nur 3,6-5,4sec. gehört dieses Gerät zu den weltweit schnellsten Scannern.
Eine exakte und schonende Durchtrennung von knöchernen Strukturen ist heute mit Hilfe von Ultraschall möglich. Diese Herangehensweise an die Chirurgie mit Hilfe von Ultraschall reduziert die Hitzeentwicklung. Der Knochen wird geschont, eine mögliche Schädigung, die Osteonekrose, kann minimiert und die Beschädigung des angrenzenden Zahnfleischs verhindert werden. Dies erreicht die Technik der Piezzosurgery durch Ultraschallvibrationen, die ausschließlich ausgewählte, mineralisierte Bereiche schneiden. Trifft das Ultraschall auf nicht mineralisierte Strukturen, wie z.B. Nerv oder Schleimhaut, tritt ein sofortiger Ultraschall-Stopp ein. Diese Strukturen werden nicht durchtrennt. Eine Therapie-Sicherheit und Komplikationsvermeidung sind unser Ziel.
Ein wesentlicher Vorteil der Sonografie gegenüber dem in der Medizin ebenfalls häufig verwendeten Röntgen liegt in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Auch sensible Gewebe wie bei Ungeborenen werden nicht beschädigt, die Untersuchung verläuft weitgehend schmerzfrei. So können Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Fehlbildungen und Funktionsstörungen des gesamten Kopf- und Halsbereichs sicher diagnostiziert werden.
Die endodontischen Behandlungen dienen der Heilung des im Zahn befindlichen Gewebes. In der letzten Dekade hat sich die Endodontie durch die Einführung neuer Verfahren stark verändert. Zum einen wurden die Arbeitstechniken vereinfacht (maschinelle Wurzelkanalaufbereitung mit Instrumenten aus Nickel-Titan-Legierungen, elektrometrische Längenbestimmung), zum anderen wurden biologische Gesichtspunkte stärker beachtet. Die hohe Erfolgsquote dieser ausgeführten endodontischen Behandlungen bestätigt die hoher Akzeptanz der Patienten und die verbesserten Ergebnisse der Zahnerhaltung. Auch schwierige Wurzelkanalkonfigurationen lassen sich in der Regel mit höherer Erfolgssicherheit meistern.
Parodontitis – was ist das Problem einer Zahnfleischerkrankung? Bakterien und deren Giftstoffe führen zu einer Entzündung des Zahnfleischs und zur Zerstörung des Kieferknochens. Dadurch verlieren die Zähne immer mehr an Halt und gehen schließlich verloren. Auch unangenehme Begleiterscheinungen, wie z.B. Mundgeruch, gerötetes, blutendes und in vielen Fällen auch schmerzendes Zahnfleisch, sowie unschöne Beläge auf den Zähnen, sind typisch für Parodontitis. Zudem erhöhen diese Bakterien das Risiko auch für Erkrankungen der inneren Organe, wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Autoimmunerkrankungen, Gelenkrheumatismus und Schwangerschaftskomplikationen. Entscheiden Sie sich für eine zeitgemäße Therapie - bevor die Krankheit noch mehr Schaden anrichtet. Eine Farblösung wird in die Zahnfleisch- und Knochentaschen appliziert. Diese Lösung ist ein sogenannter Photosensitizer, das heißt ein Farbstoff, der auf Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge reagiert. Die Farbstoffmoleküle heften sich an die Bakterienmembran, sodass die Bakterien angefärbt werden. Schließlich erfolgt die Belichtung mit einem sanften Therapielaser. Durch das Laserlicht kommt es zur Bildung von aktivem Sauerstoff, der die Bakterienmembran schädigt und so die Bakterien zerstört. Diese einfache und schnelle Therapie verhindert in vielen Fällen den Einsatz von Antibiotika oder chirurgische Maßnahmen.