Zahnentfernung

Weisheitszähne brechen normalerweise im jungen Erwachsenenalter in die Mundhöhle durch. Als letzte in der normalerweise jeweils 16 Zähne zählenden Reihe des Ober- und Unterkiefers finden sie jedoch häufig keinen Platz mehr. Oft verbleiben die Weisheitszähne deshalb ganz oder teilweise im Kieferknochen. Die Folge sind nicht selten äußerst schmerzhafte Entzündungen an Schleimhaut und Knochen.

Mitunter bilden sich auch Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume) um die Krone des Zahnes, die den Knochen und gegebenenfalls auch die Nachbarzähne schädigen. Die Aufgabe der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie ist auch die tief im Knochen liegende Zähne zu entfernen, ohne dabei wichtige anatomische Strukturen, wie zum Beispiel den Unterkiefernerv oder den Nachbarzahn, zu schädigen.

Dies gilt auch für andere verlagerte Zähne. In Zusammenarbeit mit den Kieferorthopäden ist es auch möglich, nach chirurgischer Freilegung der Zahnkrone, den Zahn aufzurichten und ihn dann in die Zahnreihe einzugliedern. Meist reicht für den Eingriff eine örtliche Betäubung aus. Werden mehrere Weisheitszähne entfernt, oder befinden sich diese in der Nähe des Nervens, kann der Eingriff auch im Dämmerschlaf erfolgen. Die Wundheilung dauert etwa eine Woche.

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Gesichtspunkte

Behandlung

OP-Dauer

Anästhesie

Nachbehandlung

Fit für den Alltag

lokaler operativer Eingriff im Kieferbereich

in Abhängigkeit von der Anzahl und Zahn-Verlagerung 20 – 50 Minuten

Lokalanästhesie, gegebenenfalls begleitend Dämmerschlaf

abschwellende Maßnahmen und Schmerztherapie

je nach Eingriff zwei bis vier Tage Schonung und weiche Kost

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