In der Kiefer-Gesichtsregion können grundsätzlich alle Formen von Tumoren vorkommen. Gutartige genauso wie bösartige. Diese können entstehen im Bereich der Haut oder Schleimhaut.
An der Gesichtshaut handelt es sich um Hautveränderungen, wie zum Beispiel Muttermale, die sich in Form oder Farbe verändert haben und Vorstufen zu bösartigem Wachstum darstellen können. Ihre sorgfältige Entfernung wird unter höchsten ästhetischen Anforderungen durchgeführt.
Auch in der Mundhöhle kann sich die Schleimhaut ändern. Weißliche Veränderungen müssen gegebenenfalls therapiert werden. Meistens handelt es sich um "Leukoplakie" der Mundschleimhaut. Die Ursachen dieser Veränderungen können lokale Gründe haben: Rauchen, ungünstige Zahnstellungen, Reizstoffe wie Füll-Materialien oder Legierungen der prothetischen Versorgung.
In manchen Fällen sind es systemische Ursachen, wie Stoffwechsel-Erkrankungen oder falsche Ernährung.
Bei den bösartigen Tumoren der Mundhöhle handelt es sich in den meisten Fällen um Tumore der Schleimhaut, so genannte Plattenephitelkarzinome. Die Zahl bösartiger Tumoren im Bereich der Mundhöhle ist in den vergangenen Jahren in Europa kontinuierlich angestiegen.
Da die Aussicht auf eine Heilung vom Stadium der Erkrankung abhängt, sollte die Vorstellung bereits beim geringsten Verdacht erfolgen. Mithilfe von hochmodernen diagnostischen und histologischen Gewebeuntersuchungen kann die Veränderung zuverlässig abgeklärt werden.